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Das PMBOK-Puzzle - Damit die Teile zusammenpassen

Ich habe schon immer gerne an Puzzles gearbeitet - je anspruchsvoller, desto besser. Die PMI-Zertifizierung als Project Management Professional (PMP) ist vergleichbar mit der Arbeit an einem hochkomplexen Puzzle. Und doch ist es eine Herausforderung wie keine andere.

Das PMBOK-Puzzle wird immer komplexer, je weiter es sich entfaltet. Zunächst ist da die Verpackung des Puzzles, "A Guide to the Project Management Body of Knowledge (PMBOK Guide)". Es handelt sich um eine schlichte braune Verpackung, die kein Bild des fertigen Puzzles enthält, und auch die Reihenfolge, in der die Teile zusammengesetzt werden sollen, ist unklar.

Im Inneren der Box befinden sich:

  • 5 Wissensbereiche (Eckstücke)
  • 10 Prozessgruppen (Randstücke)
  • 47 Prozesse (Abschnitte)
  • Viele Inputs, Tools und Techniken und Outputs (Einzelteile)
  • Ein Hinweis darauf, dass nicht alle Teile, die zum erfolgreichen Lösen des Puzzles (Bestehen des Tests) benötigt werden, in der Schachtel enthalten sind und aus anderen Quellen beschafft werden müssen.

Um das Puzzle noch schwieriger zu machen, sind viele der einzelnen Teile, wie z. B. Unternehmensumweltfaktoren, organisatorische Prozesswerte, Expertenurteile und Besprechungen, nicht beschreibbar, haben viele identische Kopien und tauchen überall im Puzzle auf. Andere Teile scheinen identisch zu sein, sind aber gerade so unterschiedlich, dass sie nicht austauschbar sind.

Was mir die Arbeit an diesem Puzzle erleichtert hat, ist, dass ich eine klare Vorstellung davon habe, wie das Endergebnis aussieht. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung im Projektmanagement und als Dozentin des Kepner-Tregoe (KT) Projektmanagement-Workshops habe ich ein klares Verständnis für die Prozesse zur Definition, Planung und Durchführung eines Projekts und für deren Zusammenwirken bei der Verwaltung der Leistungs-, Zeit- und Kostenelemente eines Projekts. Ich weiß, wie wichtig die Kommunikation mit dem Projektteam und den Stakeholdern ist und welche Informationen benötigt werden, um wichtige Entscheidungen zu treffen. Während der PMBOK Guide die einzelnen Prozesse definiert, entwickelt die KT-Methodik die Fähigkeiten zur Ausführung der einzelnen Prozesse und bietet eine Abfolge für die Durchführung der einzelnen Schritte - etwas, das der PMBOK Guide ausdrücklich nicht bietet. Das Bild, das ich habe, stimmt zwar nicht genau mit dem PMBOK-Puzzle überein, aber es hat mir einen Rahmen gegeben, den ich beim Zusammensetzen der Teile verwenden kann. Darüber hinaus hat KT jedes Element seiner Methodik den PMI-Wissensbereichen, Prozessgruppen und einzelnen Prozessen zugeordnet.

Nach mehr als der Hälfte des 12-wöchigen PMP-Prüfungsvorbereitungskurses habe ich Konzepte kennengelernt, die ich vorher nicht kannte. Ich habe mein Verständnis für vertraute Werkzeuge und Techniken vertieft und bin auf dem besten Weg, die Prüfung erfolgreich abzuschließen. Das Bild nimmt allmählich Gestalt an.

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