Industrie 4.0 und IoT: Die Herausforderung der Interoperabilität

Wahrscheinlich haben Sie schon von dieser Sache namens Industrie 4.0 gehört - ein einprägsamer Name für den aktuellen Trend der industriellen Automatisierung und des Datenaustauschs in der Fertigungstechnik. Industrie 4.0 umfasst Cloud Computing, kognitives Computing, das Internet der Dinge (IoT) und so genannte cyber-physische Systeme (Computer, die physische Maschinen steuern). Das klingt zwar nach viel Fachchinesisch, aber was Sie über Industrie 4.0 wissen müssen, ist, dass die Technologie immer ausgefeilter wird und neue Aufgaben in der Fertigung übernimmt, für die noch vor nicht allzu langer Zeit menschliches Personal erforderlich war.

Industrie 4.0 macht Fortschritte, aber wir sind noch nicht am Ziel

Ein 2016 im Economist veröffentlichter Artikel der sich mit den Auswirkungen der Industrie 4.0-Technologie auf die Arbeitnehmer befasst, hat diese Fähigkeit kurz und bündig erklärt: "Maschinen können bereits viele Formen der manuellen Routinearbeit erledigen und sind nun auch in der Lage, einige kognitive Routineaufgaben zu übernehmen." Bill Lydon von der Internationalen Gesellschaft für Automatisierung führte diesen Gedanken weiter aus, um die Auswirkungen der Entwicklungen auf die Fertigungstechnologie zu erläutern. "Das Internet der Dinge (IoT) schafft eine stärker vernetzte Welt, in der allgegenwärtige Kommunikation, wirtschaftliche Sensoren, die leistungsstarke Analysen ermöglichen, und vorausschauende Software zum Einsatz kommen.

Obwohl die Möglichkeiten des IoT und anderer Industrie 4.0-Technologien real sind und die von Bill Lydon beschriebenen potenziellen Auswirkungen in Produktionsbetrieben auf der ganzen Welt zu beobachten sind, haben wir die Ziellinie noch nicht erreicht. Es gibt noch einige bedeutende Herausforderungen, die überwunden werden müssen, um den Wert der Industrie 4.0-Technologie voll zu erkennen - die größte dieser Herausforderungen ist die Interoperabilität.

Gute Nachrichten und schlechte Nachrichten

Die gute Nachricht ist, dass mit der Begeisterung der Branche für IoT, Cloud Computing und andere Industrie 4.0-Technologien viele neue Produkte entwickelt wurden, die eine Vielzahl von Geschäftsanforderungen und Szenarien abdecken. Die schlechte Nachricht ist, dass IoT-Geräte und -Komponenten von verschiedenen Anbietern oft nicht gut oder einfach zu integrieren sind, wenn sie überhaupt miteinander verbunden werden können. Dies stellt ein Problem für Unternehmen dar, die die Funktionen, die diese Geräte bieten, in ihren Produktionsabläufen und/oder Geschäftsprozessen nutzen möchten.

Aufkommende Standards

Die Herausforderung der Interoperabilität ist allgemein bekannt. Eine einfache Websuche führt zu zahlreichen Artikeln, die in den letzten Jahren zu diesem Thema veröffentlicht wurden. Zahlreiche Normungsorganisationen der Industrie haben sich ebenfalls der Herausforderung gestellt, Interoperabilitätsstandards zu entwickeln. Traditionelle Normungsgremien wie ANSI, IEC und ISO haben sich um die Entwicklung von bestehende Interoperabilitätsstandards für die Fertigung um neue Technologietrends zu unterstützen. Die Internationale Gesellschaft für Automatisierung hat sich ernsthaft mit den Szenarien des Industrial IoT beschäftigt und Die Offene Gruppe hat sich im Rahmen ihrer Open Platform 3.0-Initiative um die Interoperabilität von IoT und Microservices bemüht.

Was dies für Unternehmen bedeutet

Bis die Standards für das Internet der Dinge und die Industrieautomatisierung ausgereift sind, sollten Unternehmen damit rechnen, dass sie bei der Integration von IoT-Geräten und anderen Industrie-4.0-Technologien in ihre Umgebung weiterhin auf Herausforderungen stoßen werden. Zu den Herausforderungen gehören sowohl die anfängliche Integrationsaufgabe als auch die Sicherstellung von Dienstleistungen für den laufenden Betrieb. Die Entwickler von Fertigungsprozessen und das Betriebspersonal müssen diesen Herausforderungen besondere Aufmerksamkeit schenken, wenn sie mit Industrie 4.0-Technologien in ihren Geschäftsumgebungen arbeiten. Die einzelnen Funktionen mögen heute vorhanden sein, aber unterschätzen Sie nicht die Herausforderungen der Interoperabilität.

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