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Wenn es um Strafen in Höhe von mehreren Millionen Euro geht, hat KT die Aufmerksamkeit auf das Problem gelenkt

Von Berrie Schuurhuis, Kepner-Tregoe

Der freie europäische Energiemarkt hat in den letzten Jahren große Veränderungen erfahren. In Europa ist heute der Eigentümer der Energietransportinfrastruktur nicht unbedingt mit dem vertraglichen Energielieferanten für die Endkunden (Verbraucher) identisch.

Die Energieunternehmen fusionieren, und die internen Lösungen sind nun eine Mischung aus verschiedenen Hardware- und Softwarelösungen. Kürzlich rief ein Lieferant KT um Hilfe. Das IT-Konsolidierungsprojekt hatte dazu geführt, dass die Vertragspartner nicht in der Lage waren, den täglichen Energieverbrauch innerhalb der vorgeschriebenen Frist zu melden.

Die Androhung von Strafen in Höhe von mehreren Millionen Euro lenkte die Aufmerksamkeit auf sich.

Die Problemumgehung entsprach zwar den externen Anforderungen, nicht aber den internen Unternehmensstandards für die Produktion. Die Ursache des Problems musste gefunden werden, um eine qualitativ hochwertige technische Lösung zu finden.

Obwohl einige Mitarbeiter dieses Unternehmens in KT Resolve für die Fehlerbehebung in High-Tech-Umgebungen geschult sind, entschied man sich, die Fehlerbehebung von einem KT-Berater durchführen zu lassen, damit man sich ganz auf die technischen Details konzentrieren konnte.

Situationsanalyse und Problemanalyse wurden durchgeführt, um die Gründe zu ermitteln, warum die migrierte Anwendungsumgebung nicht schnell genug vorankam.

Die Situationsbewertung ergab, dass das zu lösende Problem in der Langsamkeit der Schnittstelle besteht, über die die Anschluss- und Verbrauchsdaten der Endverbraucher an andere (externe) Parteien im Energiesektor übermittelt werden.

Die Verarbeitung dieser Informationen durchläuft in der Regel mehrere Phasen, in denen die Zwischeninformationen auf der Festplatte gespeichert werden. Um die Datenintegrität für den Fall zu gewährleisten, dass die Anwendung irgendwo in der Mitte der Verarbeitung von Informationen stoppt, wird viel Aufwand betrieben, um die Zwischeninformationen ordnungsgemäß zu speichern, so dass sie fortgesetzt werden können, sobald die Anwendung wieder läuft - möglicherweise sogar von einem anderen Rechner aus. Um diese redundante Lösung zu erreichen, verwendet die Anwendung "Aktenordner" Funktion, um unnötiges Schreiben auf die Festplatte zu vermeiden. Leider ist die Verwendung dieses "Filers" an der langsamen Leistung beteiligt, da das Problem durch Umgehen des Filers gelöst wird. Das interessante Detail ist, dass dieser Filer in anderen Umgebungen ordnungsgemäß funktioniert, und zwar mit angemessenen Leistungswerten.

Während der Moderationssitzung konzentrierte sich KT auf die Dokumentation der Sachdaten zu diesem Thema und suchte nach hilfreichen Kontrasten zwischen den verfügbaren Arbeits- und Nicht-Arbeitsumgebungen. Auf der Grundlage des vorhandenen Wissens und der Erfahrung wurde eine Liste von Ursachen erstellt, darunter Probleme mit der Netzwerkleistung und den Netzwerktreibern. Schließlich kam man zu dem Schluss, dass die wahrscheinlichste Ursache eine Verzögerung bei der Verarbeitung von Schreibvorgängen auf der Festplatte zwischen der Anwendung und dem Netzwerktreiber (und unter Ausschluss dieser) war. Da in dieser Sitzung keine tiefgreifende Unix-Erfahrung vorhanden war, war das Ergebnis der Sitzung ein klares Verständnis des Problemmodells, ein Verständnis dafür, wer benötigt wurde und auf welchen Bereich man sich technisch konzentrieren musste, um die Grundursache zu finden.

Einige Wochen später wurde KT darüber informiert, dass die Ursache in der zugrunde liegenden Speicherung zu suchen war. Um dieses Problem zu beheben, musste die Architektur dieser IT-Lösung, die sich in der Einführungsphase befindet, grundlegend umgestaltet werden.

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