Smarter lernen, smarter arbeiten: Wie Unternehmen von technologiegestütztem Training profitieren

Team feiert gemeinsam den Erfolg

Von Susanna Siebels-Bracht, Kepner-Tregoe

Digitale Technologien und Innovationen verändern die Art, wie wir leben, kommunizieren, arbeiten und lernen. Der Einsatz von Technologien für Online-Lernen und virtuelles Training hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Die COVID-19-Pandemie hat die Einführung neuer Methoden und Systeme zusätzlich beschleunigt, und es ist wahrscheinlich, dass sich dieser Trend in Zukunft fortsetzen wird.

In der heutigen Geschäftswelt ist die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung, um wettbewerbsfähig zu bleiben und den Erfolg eines Unternehmens zu gewährleisten. Der Einsatz von Technologie für die Mitarbeiterfortbildung bietet Unternehmen eine effiziente und effektive Möglichkeit, ihre Mitarbeiter auf dem neuesten Stand zu halten und ihre beruflichen Fähigkeiten zu verbessern. Digital Natives haben einen völlig anderen Umgang mit Technologie und damit auch eine ganz andere Erwartungshaltung, sowohl privat als auch was Arbeiten und Lernen angeht.

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, wird es für Unternehmen immer wichtiger, neue Technologien in die Arbeitswelt zu integrieren und zur Wissensvermittlung zu nutzen.

Einige der bestehenden Möglichkeiten sind:

  1. Virtuelle Lernplattformen und Lernmanagement-Systeme (LMS): Eine der grundlegenden Anwendungen der Technologie im Bildungsbereich sind virtuelle Lernplattformen. Diese Systeme ermöglichen es, Lerninhalte online bereitzustellen und von überall darauf zuzugreifen. Sie bieten Funktionen wie Diskussionsforen, Aufgabenverwaltung, Tests und Bewertungen, die den interaktiven Lernprozess fördern.
  2. Virtuelle Schulungen und Seminare: Mithilfe von Tools wie Zoom, Microsoft Teams oder Skype können Unternehmen ihre Mitarbeiter unabhängig von deren Standort schulen. Das Training kann in Echtzeit per Video- und Audio-Chat durchgeführt werden, mit direktem Kontakt und Interaktion zwischen Trainer und Lernenden. Experten können zusätzlich als Gäste eingeladen werden.
  3. E-Learning-Module und digitale Kurse: Digitale Kurse und E-Learning-Module sind eine ausgezeichnete Möglichkeit, Lerninhalte interaktiv und ansprechend zu präsentieren. Sie können Videos, Animationen, Quizfragen und Simulationen enthalten. Die interaktiven Elemente verbessern das Engagement der Mitarbeiter und fördern effektives Lernen. Darüber hinaus bietet E-Learning den Lernenden die Möglichkeit, in ihrem eigenen Tempo und nach ihrem persönlichen Zeitplan zu lernen.
  4. Mobile Apps für das Lernen unterwegs: Mobile Apps bieten flexible Lernmöglichkeiten. Viele Bildungseinrichtungen und Unternehmen entwickeln mobile Apps, die den Lernenden den Zugriff auf Lehrmaterialien, Lernspiele und praktische Übungen von ihren Smartphones oder Tablets aus ermöglichen. Dies ist besonders nützlich für Mitarbeiter, die unterwegs sind oder remote arbeiten.
  5. Gamification: Die Integration von Spielelementen in den Lernprozess, auch Gamification genannt, steigert die Motivation, das Engagement und den Lernerfolg. Durch den Einsatz von Belohnungssystemen, Wettbewerben und Herausforderungen werden die Lernenden motiviert, ihre Fähigkeiten kontinuierlich zu verbessern.
  6. Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen: KI-Technologien und maschinelles Lernen können eingesetzt werden, um personalisierte Lerninhalte bereitzustellen. Sie analysieren Lernverhalten und Lernfortschritt und geben Empfehlungen für zusätzliche Schulungsmaterialien oder Übungen, um die Mitarbeiter optimal zu unterstützen.
  7. Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR): VR und AR bieten immersives Lernen, bei dem die Lernenden mit virtuellen Umgebungen interagieren oder reale Umgebungen durch digitale Elemente erweitern können. Diese Technologien sind besonders nützlich in Bereichen wie Medizin, Ingenieurwissenschaften und Simulationstraining.
  8. Social Media und Online-Communities: Soziale Medien und Branchenplattformen können zum Wissens- und Ideenaustausch genutzt werden. In Gruppen und Communities für spezielle Themen oder Bereiche können wissbegierige Köpfe Fragen stellen, Erfahrungen austauschen und voneinander lernen.

Diese Technologien können je nach den spezifischen Anforderungen und Zielen des Unternehmens und seiner Schulungsinitiativen eingesetzt werden. Die Auswahl der am besten geeigneten Technologien und Tools hängt von Faktoren wie dem Fachbereich, den Lernzielen, der Zielgruppe und den verfügbaren Ressourcen ab. Eines ist sicher: Wenn man an "analoge" Zeiten zurückdenkt, wird Lernen in Zukunft flexibler, effizienter und häufig auch unterhaltsamer werden.

Unser Ansatz

Kepner-Tregoe hat schon früh begonnen, Technologie und erfahrungsbasiertes Lernen in seine Workshops und Trainings zu integrieren. Alle unsere Workshops können face-to-face oder online gebucht werden, um Unternehmen die Möglichkeit zu geben, ihre Mitarbeiter an verschiedenen Standorten gleichzeitig zu schulen.

Der KT Problem Solving Learning Path kombiniert die Vorteile des dynamischen, anwendungsbasierten E-Learnings mit praktischen Übungen und Live-Coaching.

Unsere simulationsbasierten Programme mit Robotern und Gamification sorgen mit interaktiven und reaktionsschnellen Übungen zur Fehlerbehebung für Spaß am Lernen.

Simulationsbasiertes Training ist jetzt auch für Gruppen verfügbar, egal ob geografisch verteilt oder an einem Ort, als Wettbewerb mit mehreren Modulen und verschiedenen Arten von Herausforderungen bei der Problemlösung. Die "Troubleshooting Simulation Team Championship" ist für internationale Organisationen in englischer Sprache verfügbar.

Und auf der KT Community Platform erhalten Sie Tipps von Experten und können sich zum Thema kritisches Denken austauschen.

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