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Sokrates und KT Klares Denken

Fragen zu stellen ist eines der grundlegenden Elemente in der täglichen Kommunikation. Wir neigen jedoch dazu zu vergessen, dass das Stellen von Fragen eine Fähigkeit ist, die stets verbessert und perfektioniert werden kann. Etwas jeden Tag zu tun, kann dazu führen, dass wir selbstgefällig werden und Dinge gedankenlos, methodisch angehen – einschließlich der Art und Weise, wie wir Fragen entwickeln und stellen. Die richtigen Fragen zu stellen, hat einen großen Einfluss auf unsere Leistung und kann uns helfen, unsere Handlungen zu verbessern.

Sokrates, von vielen als einer der größten Philosophen aller Zeiten angesehen, definierte die Konzepte von Demokratie, Politik, Freiheit, Tugend, Liebe und Ethik, die viele andere Denker als Grundlage nutzten, um ihre eigenen Theorien und Fragen weiter zu erforschen und zu entwickeln.

Sokrates’ Lehren basierten jedoch auf einem grundlegenden Konzept und wurden in einem seiner berühmtesten Zitate vertreten: „Ich weiß nur eines! Ich weiß nichts.“ Indem man die Tatsache akzeptiert, dass man nichts weiß, muss man Fragen stellen, um zu lernen. Das „Sokratische Fragen“, wie dieses Verhalten bekannt wurde, ist ein Prozess des Fragens, der genutzt werden kann, um Wissen aufzudecken, die Wahrheit zu finden und sie bestmöglich einzusetzen. In einer Zeit, in der Philosophen aus aller Welt nach Athen kamen, um ihre Schulen zur Ausbildung junger Menschen zu gründen, war Sokrates der Einzige, der dafür verurteilt wurde, diese Fähigkeiten an junge Athener weiterzugeben. Bei Kepner-Tregoe sehen wir viele Ähnlichkeiten zwischen diesem Sokratischen Fragen und dem Klaren Denken.

Um dieses Konzept in die moderne Zeit zu übertragen, erklärt Daniel Kahneman in seinem Buch Schnelles Denken, langsames Denken, dass unser Gehirn zwei Denksysteme verwendet. Was er System 1 nennt, das schnelle, automatische und mühelose Denken, und System 2, das Anstrengung erfordert und das Gehirn zur Arbeit bringt.

Effektives Fragen setzt System 2 in Gang, wodurch Informationen verarbeitet und analysiert werden können, was uns zu besserem Denken und besseren Entscheidungen führt. Effektive Fragen zu stellen, gibt Ihrem Gehirn den nötigen Treibstoff und befähigt es, großartige Ergebnisse zu erzielen.

Die Prozesse von Kepner-Tregoe bieten einen Rahmen von Fragen, um den Denkprozess in Gang zu setzen und Menschen dabei zu helfen, ihr wertvolles Wissen und ihre Fähigkeiten effektiver zu nutzen, ihre Informationen besser zu analysieren und ihr Denken zu klären. Wie Sokrates sagen würde: „Ich kann niemandem etwas lehren, ich kann sie nur zum Nachdenken bringen.“

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