Globale Präsenz, lokale Betreuung

Kepner-Tregoe bietet weltweit Schulungen zu Problemlösung und Entscheidungsfindung an – online oder vor Ort und in mehreren Sprachen. Sollte Ihr Land nicht aufgeführt sein, kontaktieren Sie uns bitte über das Kontaktformular unserer Zentrale. Unser Kundenservice-Team hilft Ihnen gerne weiter und vermittelt Ihnen den passenden Ansprechpartner in Ihrer Region.

Was ist der Schlüssel zu einem Wettbewerbsvorteil im Großhandel?

Um eine „denkende Organisation“ zu werden, müssen Distributoren erkennen, dass klares Denken nicht immer selbstverständlich ist.

Was ist der Schlüssel zur Steigerung der Effizienz, zur Förderung der Produktivität und zur Verbesserung der Geschäftsergebnisse im Großhandel? Der Einsatz von „klaren Denkprozessen“ von oben nach unten.

Ray Baxter, CEO von Kepner-Tregoe, erklärt in einem Interview auf der Website von Industrial Distribution, dass „klares Denken der letzte Wettbewerbsvorteil ist“ in einer Zeit, in der Informationen sofort und weitreichend verfügbar sind.

„Um heute wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben, müssen Unternehmen schneller agieren und besser umsetzen als ihre Konkurrenten, aber sie benötigen einen gut verstandenen Prozess von oben nach unten, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen“, sagt Baxter.

Was Baxter vermitteln möchte, ist, dass Unternehmen eine solide Managementstruktur oder eine „denkende Organisation“ benötigen, um auf die Aktivitäten ihrer Wettbewerber reagieren zu können. Das ist teilweise richtig. Die Situation jedes Unternehmens ist etwas anders. Einige sind im Vertriebsumfeld tätig und florieren, weil sie die größten sind oder das Produkt am schnellsten bewegen können. Andere sind einfach deshalb erfolgreich, weil es keine Konkurrenz gibt.

Für einen echten Wettbewerbsvorteil ist es jedoch immer eine gute Idee, eine Führung zu haben, die Ideen nicht einfach aufgreift und umsetzt, ohne die Auswirkungen zu berücksichtigen. Es ist wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, wie Sie Technologie einsetzen. Beispielsweise müssen Unternehmen vor der Implementierung eines ERP-Systems für den Vertrieb Zeit investieren, um ihre Geschäftsprozesse zu bereinigen. Sie müssen sich überlegen, wie Sie das Beste aus Ihrer Technologie herausholen.

Um eine „denkende Organisation“ zu werden, müssen Distributoren erkennen, dass klares Denken nicht immer selbstverständlich ist. Selbst erfahrene Führungskräfte haben natürliche Vorurteile, die zu Fehlurteilen und schlechten Entscheidungen führen können.

„Diese klaren Denkprozesse in einer Organisation von oben nach unten zu verankern, ist nicht einfach“, sagt Baxter im Artikel von Industrial Distribution. „Es erfordert Führung und Engagement der Geschäftsleitung über einen längeren Zeitraum und die Integration der klaren Denkprozesse in jeden bestehenden Geschäftsprozess.“

Durch dieses Engagement werden Distributoren laut Baxter fokussiertere strategische Entscheidungen treffen, Initiativen schneller umsetzen und Lieferkettenprobleme zügiger lösen.

Quelle: Industrial Distribution, November 2012